Wie viel Geld wollen Sie Online verdienen?

Auf diese Frage kommt oft spontan die Antwort: “Na, am liebsten so viel wie möglich.”

Das ist soweit schon mal ganz schön, aber fürs tägliche Leben doch nicht so ganz brauchbar. Wenn Sie sich bei einer Firma vorstellen und Ihr zukünftiger Chef fragt Sie, was Sie gerne verdienen möchten, werden Sie ihn mit dieser Antwort wohl kaum überzeugen können. Für gewöhnlich haben wir bei diesen Gelegenheiten auch eine ganz gute Vorstellung von der Summe, die wir gerne monatlich auf unserem Konto sehen möchten.

Diese Summe errechnet sich in der Regel aus dem Betrag, den wir monatlich an Festkosten haben (also z.B. Miete, Telefon, Versicherungen, Auto, etc.), dem was wir zusätzlich flexibel verbrauchen (Lebensmittel, Kleidung, Urlaube, etc.) und dem was wir gerne noch “on-top” hätten. Schließlich wollen wir uns ja beruflich verbessern, nicht verschlechtern und das heißt nicht weniger, sondern eben mehr verdienen.

Interessant ist, dass wir, wenn es um Job-Verhandlungen geht, ziemlich genau wissen, was wir brauchen resp. haben wollen. Wenn es allerdings um unser Online-Business geht, dann haben wir oft nur noch eine extrem vage Vorstellung, was wir da (finanziell) erreichen wollen.

Das liegt natürlich ein wenig an mangelnden Erfahrungswerten, also der mangelnden Vorstellung von dem, was überhaupt möglich ist. Und dennoch ist es wichtig, uns (auch und gerade) über unsere finanziellen Ziele klare Vorstellungen zu machen. Nicht zuletzt daran können wir irgendwann dann auch Erfolg oder Misserfolg unseres Internet-Projekts messen.

Gerade wenn uns noch Erfahrungswerte fehlen, ist es einfacher, wenn wir mal von hinten nach vorne denken. Hier ein Beispiel:

Nehmen wir an, wir wollen uns monatlich erst Mal ganz bescheiden, nur € 100,00 dazu verdienen. Dazu beginnen wir zunächst mal mit der Vermarktung eines Affiliate-Produkts. Wir nehmen einmal an, dass Produkt kostet € 17,00 und wir erhalten bei jedem Verkauf über unseren Affiliate-Link 50%, also € 8,50. Um monatlich € 100,00 zu verdienen müssen wir also

100 ./. 8,50 = 12 Produkte

(aufgerundet) im Monat verkaufen. Das sind 3 Produkte in der Woche. Wenn wir davon ausgehen, dass die Konversionsrate bei 1% liegt, d.h. dass jeder 100ste Besucher auf unserer Seite auch kauft, dann brauchen wir dazu monatlich

12 x 100 Besucher = 1.200 Besucher.

Das sollte machbar sein, oder?

Wenn wir so “von hinten nach vorne” rechnen, wissen wir auch gleich ziemlich genau, was wir brauchen, um auf unseren Wunschbetrag zu kommen. Das macht die Planung unseres Projekts schon mal ein ganzes Stück einfacher.

Diese Rechnung können wir jetzt in alle Richtungen dehnen und drehen, wie es uns beliebt. Zum Beispiel so: Wir wollen monatlich € 1.000,00 mit unserem Internet-Projekt verdienen und haben dazu ein eigenes Produkt, ein umfangreiches EBook erstellt. Dieses verkaufen wir jetzt selbst zu € 17,00. Um monatlich € 1.000 zu verdienen müssen wir also jetzt

1.000 ./. 17 = 59 mal

(gerundet) unser EBook verkaufen. Das sind knapp 15 EBooks pro Woche. Dazu brauchen wir aller Wahrscheinlichkeit nach ca. 6.000 Besucher auf unserer Webseite jeden Monat. Schon ein wenig anspruchsvoller, aber je nachdem in welcher Nische wir uns bewegen, durchaus realisierbar. Dazu kommen jetzt u.U. noch die Erlöse von Affiliates, die unser Produkt mit vermarkten oder wir müssen evtl. Kosten für Werbung auf Google oder Facebook abziehen.

Übrigens zum Thema “bezahlte Werbung”: Bezahlte Anzeigen mit denen wir unser Produkt bewerben, müssen nicht generell schlecht sein. Wir tun nur gut daran VORHER zu berechnen, ob sich das auch für unser Produkt lohnt. Wenn wir z.B. bei Google Anzeigen schalten, sagt Google uns im Vorfeld schon genau, mit welchen Kosten wir pro Klick auf die Anzeige rechnen müssen. Gehen wir mal davon aus, dass jeder Klick € 0,50 kostet (das ist ein ganz guter Mittelwert, wenn wir uns nicht gerade in den ganz heiß umkämpften Märkten tummeln). Auch hier nehmen wir an, dass auf 100 Besucher (also 100 Klicks) ein Verkauf kommt. Damit  kostet uns 1 Verkauf € 50,00. Womit sich diese Lösung für unser € 17,00-EBook nicht gerade anbietet. Ich persönlich würde empfehlen bei bezahlten Anzeigen dafür zu sorgen, dass zumindest die Kosten gedeckt sind. Damit haben wir dann zwar keinen Gewinn gemacht, können unserem Kunden aber evtl. später ein weiteres, im Idealfall teureres, Produkt verkaufen und damit geht die Rechnung wieder zu unseren Gunsten auf.

Natürlich sind diese Zahlen zunächst alle rein spekulativ, wenn auch ziemlich realit‰tsnah. Genau wissen wir es allerdings erst dann, wenn wir unsere Zahlen kontrolliert haben, was wir nach Möglichkeit regelmässig alle paar Tage tun sollten. Denn nur dann können wir feststellen, ob sich unsere Seite und der Verkauf unserer Produkte auch wirklich so entwickeln, wie wir uns das vorstellen, oder ob es besser ist, das Projekt wieder einzustampfen (auch das kommt vor) und die Seite evtl. an einen Mitbewerber zu verkaufen.

Ein paar kleine Rechenaufgaben VOR dem Start eines Internet-Projekts können nicht nur helfen, die Übersicht zu behalten, sondern uns auch vor Enttäuschungen bewahren.

Also, werfen Sie den Taschenrechner an und legen Sie los ;-)

Viel Erfolg!

 



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2 Responses to Wie viel Geld wollen Sie Online verdienen?
  1. Geldschiene.de
    March 21, 2012 | 00:25

    Ich kann dein Beispiel nur bestätigen was bezahlte Werbung angeht. Man muss genau kalkulieren ob es sich rechnet und am besten mit kleinem Budget Tests durchführen. Auf den Erfahrungswerten kann man dann aufbauen und mit Hilfe bezahlter Klicks wirklich gute Einnahmen erwirtschaften.

    Die Zeit für die Versuchsphase sollte man sich aber in jedem Falle nehmen. Vor allem auch um herauszufinden welche Keywords sich gut für den Verkauf eignen und welche weniger, dann kann man gezielt Longtails aufnehmen bzw. diese von der Werbeschaltung ausschließen.

  2. Kirsten Erlenbruch
    March 25, 2012 | 16:36

    Gerade weil man mit so geringem Kapitaleinsatz starten kann, machen viele den Fehler, mit dem Rechnen und Kontrollieren ganz aufzuhören (oder gar nicht erst anzufangen) und das kann fatale Folgen haben. Also schön regelmässig die eigenen Zahlen kontrollieren und genau festlegen, wo man eigentlich hin will – nur so kann man auch kontrollieren, ob der Weg noch stimmt.

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Wie viel Geld wollen Sie Online verdienen?

Auf diese Frage kommt oft spontan die Antwort: “Na, am liebsten so viel wie möglich.”

Das ist soweit schon mal ganz schön, aber fürs tägliche Leben doch nicht so ganz brauchbar. Wenn Sie sich bei einer Firma vorstellen und Ihr zukünftiger Chef fragt Sie, was Sie gerne verdienen möchten, werden Sie ihn mit dieser Antwort wohl kaum überzeugen können. Für gewöhnlich haben wir bei diesen Gelegenheiten auch eine ganz gute Vorstellung von der Summe, die wir gerne monatlich auf unserem Konto sehen möchten.

Diese Summe errechnet sich in der Regel aus dem Betrag, den wir monatlich an Festkosten haben (also z.B. Miete, Telefon, Versicherungen, Auto, etc.), dem was wir zusätzlich flexibel verbrauchen (Lebensmittel, Kleidung, Urlaube, etc.) und dem was wir gerne noch “on-top” hätten. Schließlich wollen wir uns ja beruflich verbessern, nicht verschlechtern und das heißt nicht weniger, sondern eben mehr verdienen.

Interessant ist, dass wir, wenn es um Job-Verhandlungen geht, ziemlich genau wissen, was wir brauchen resp. haben wollen. Wenn es allerdings um unser Online-Business geht, dann haben wir oft nur noch eine extrem vage Vorstellung, was wir da (finanziell) erreichen wollen.

Das liegt natürlich ein wenig an mangelnden Erfahrungswerten, also der mangelnden Vorstellung von dem, was überhaupt möglich ist. Und dennoch ist es wichtig, uns (auch und gerade) über unsere finanziellen Ziele klare Vorstellungen zu machen. Nicht zuletzt daran können wir irgendwann dann auch Erfolg oder Misserfolg unseres Internet-Projekts messen.

Gerade wenn uns noch Erfahrungswerte fehlen, ist es einfacher, wenn wir mal von hinten nach vorne denken. Hier ein Beispiel:

Nehmen wir an, wir wollen uns monatlich erst Mal ganz bescheiden, nur € 100,00 dazu verdienen. Dazu beginnen wir zunächst mal mit der Vermarktung eines Affiliate-Produkts. Wir nehmen einmal an, dass Produkt kostet € 17,00 und wir erhalten bei jedem Verkauf über unseren Affiliate-Link 50%, also € 8,50. Um monatlich € 100,00 zu verdienen müssen wir also

100 ./. 8,50 = 12 Produkte

(aufgerundet) im Monat verkaufen. Das sind 3 Produkte in der Woche. Wenn wir davon ausgehen, dass die Konversionsrate bei 1% liegt, d.h. dass jeder 100ste Besucher auf unserer Seite auch kauft, dann brauchen wir dazu monatlich

12 x 100 Besucher = 1.200 Besucher.

Das sollte machbar sein, oder?

Wenn wir so “von hinten nach vorne” rechnen, wissen wir auch gleich ziemlich genau, was wir brauchen, um auf unseren Wunschbetrag zu kommen. Das macht die Planung unseres Projekts schon mal ein ganzes Stück einfacher.

Diese Rechnung können wir jetzt in alle Richtungen dehnen und drehen, wie es uns beliebt. Zum Beispiel so: Wir wollen monatlich € 1.000,00 mit unserem Internet-Projekt verdienen und haben dazu ein eigenes Produkt, ein umfangreiches EBook erstellt. Dieses verkaufen wir jetzt selbst zu € 17,00. Um monatlich € 1.000 zu verdienen müssen wir also jetzt

1.000 ./. 17 = 59 mal

(gerundet) unser EBook verkaufen. Das sind knapp 15 EBooks pro Woche. Dazu brauchen wir aller Wahrscheinlichkeit nach ca. 6.000 Besucher auf unserer Webseite jeden Monat. Schon ein wenig anspruchsvoller, aber je nachdem in welcher Nische wir uns bewegen, durchaus realisierbar. Dazu kommen jetzt u.U. noch die Erlöse von Affiliates, die unser Produkt mit vermarkten oder wir müssen evtl. Kosten für Werbung auf Google oder Facebook abziehen.

Übrigens zum Thema “bezahlte Werbung”: Bezahlte Anzeigen mit denen wir unser Produkt bewerben, müssen nicht generell schlecht sein. Wir tun nur gut daran VORHER zu berechnen, ob sich das auch für unser Produkt lohnt. Wenn wir z.B. bei Google Anzeigen schalten, sagt Google uns im Vorfeld schon genau, mit welchen Kosten wir pro Klick auf die Anzeige rechnen müssen. Gehen wir mal davon aus, dass jeder Klick € 0,50 kostet (das ist ein ganz guter Mittelwert, wenn wir uns nicht gerade in den ganz heiß umkämpften Märkten tummeln). Auch hier nehmen wir an, dass auf 100 Besucher (also 100 Klicks) ein Verkauf kommt. Damit  kostet uns 1 Verkauf € 50,00. Womit sich diese Lösung für unser € 17,00-EBook nicht gerade anbietet. Ich persönlich würde empfehlen bei bezahlten Anzeigen dafür zu sorgen, dass zumindest die Kosten gedeckt sind. Damit haben wir dann zwar keinen Gewinn gemacht, können unserem Kunden aber evtl. später ein weiteres, im Idealfall teureres, Produkt verkaufen und damit geht die Rechnung wieder zu unseren Gunsten auf.

Natürlich sind diese Zahlen zunächst alle rein spekulativ, wenn auch ziemlich realit‰tsnah. Genau wissen wir es allerdings erst dann, wenn wir unsere Zahlen kontrolliert haben, was wir nach Möglichkeit regelmässig alle paar Tage tun sollten. Denn nur dann können wir feststellen, ob sich unsere Seite und der Verkauf unserer Produkte auch wirklich so entwickeln, wie wir uns das vorstellen, oder ob es besser ist, das Projekt wieder einzustampfen (auch das kommt vor) und die Seite evtl. an einen Mitbewerber zu verkaufen.

Ein paar kleine Rechenaufgaben VOR dem Start eines Internet-Projekts können nicht nur helfen, die Übersicht zu behalten, sondern uns auch vor Enttäuschungen bewahren.

Also, werfen Sie den Taschenrechner an und legen Sie los ;-)

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  1. Geldschiene.de
    March 21, 2012 | 00:25

    Ich kann dein Beispiel nur bestätigen was bezahlte Werbung angeht. Man muss genau kalkulieren ob es sich rechnet und am besten mit kleinem Budget Tests durchführen. Auf den Erfahrungswerten kann man dann aufbauen und mit Hilfe bezahlter Klicks wirklich gute Einnahmen erwirtschaften.

    Die Zeit für die Versuchsphase sollte man sich aber in jedem Falle nehmen. Vor allem auch um herauszufinden welche Keywords sich gut für den Verkauf eignen und welche weniger, dann kann man gezielt Longtails aufnehmen bzw. diese von der Werbeschaltung ausschließen.

  2. Kirsten Erlenbruch
    March 25, 2012 | 16:36

    Gerade weil man mit so geringem Kapitaleinsatz starten kann, machen viele den Fehler, mit dem Rechnen und Kontrollieren ganz aufzuhören (oder gar nicht erst anzufangen) und das kann fatale Folgen haben. Also schön regelmässig die eigenen Zahlen kontrollieren und genau festlegen, wo man eigentlich hin will – nur so kann man auch kontrollieren, ob der Weg noch stimmt.

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Das ist soweit schon mal ganz schön, aber fürs tägliche Leben doch nicht so ganz brauchbar. Wenn Sie sich bei einer Firma vorstellen und Ihr zukünftiger Chef fragt Sie, was Sie gerne verdienen möchten, werden Sie ihn mit dieser Antwort wohl kaum überzeugen können. Für gewöhnlich haben wir bei diesen Gelegenheiten auch eine ganz gute Vorstellung von der Summe, die wir gerne monatlich auf unserem Konto sehen möchten.

Diese Summe errechnet sich in der Regel aus dem Betrag, den wir monatlich an Festkosten haben (also z.B. Miete, Telefon, Versicherungen, Auto, etc.), dem was wir zusätzlich flexibel verbrauchen (Lebensmittel, Kleidung, Urlaube, etc.) und dem was wir gerne noch “on-top” hätten. Schließlich wollen wir uns ja beruflich verbessern, nicht verschlechtern und das heißt nicht weniger, sondern eben mehr verdienen.

Interessant ist, dass wir, wenn es um Job-Verhandlungen geht, ziemlich genau wissen, was wir brauchen resp. haben wollen. Wenn es allerdings um unser Online-Business geht, dann haben wir oft nur noch eine extrem vage Vorstellung, was wir da (finanziell) erreichen wollen.

Das liegt natürlich ein wenig an mangelnden Erfahrungswerten, also der mangelnden Vorstellung von dem, was überhaupt möglich ist. Und dennoch ist es wichtig, uns (auch und gerade) über unsere finanziellen Ziele klare Vorstellungen zu machen. Nicht zuletzt daran können wir irgendwann dann auch Erfolg oder Misserfolg unseres Internet-Projekts messen.

Gerade wenn uns noch Erfahrungswerte fehlen, ist es einfacher, wenn wir mal von hinten nach vorne denken. Hier ein Beispiel:

Nehmen wir an, wir wollen uns monatlich erst Mal ganz bescheiden, nur € 100,00 dazu verdienen. Dazu beginnen wir zunächst mal mit der Vermarktung eines Affiliate-Produkts. Wir nehmen einmal an, dass Produkt kostet € 17,00 und wir erhalten bei jedem Verkauf über unseren Affiliate-Link 50%, also € 8,50. Um monatlich € 100,00 zu verdienen müssen wir also

100 ./. 8,50 = 12 Produkte

(aufgerundet) im Monat verkaufen. Das sind 3 Produkte in der Woche. Wenn wir davon ausgehen, dass die Konversionsrate bei 1% liegt, d.h. dass jeder 100ste Besucher auf unserer Seite auch kauft, dann brauchen wir dazu monatlich

12 x 100 Besucher = 1.200 Besucher.

Das sollte machbar sein, oder?

Wenn wir so “von hinten nach vorne” rechnen, wissen wir auch gleich ziemlich genau, was wir brauchen, um auf unseren Wunschbetrag zu kommen. Das macht die Planung unseres Projekts schon mal ein ganzes Stück einfacher.

Diese Rechnung können wir jetzt in alle Richtungen dehnen und drehen, wie es uns beliebt. Zum Beispiel so: Wir wollen monatlich € 1.000,00 mit unserem Internet-Projekt verdienen und haben dazu ein eigenes Produkt, ein umfangreiches EBook erstellt. Dieses verkaufen wir jetzt selbst zu € 17,00. Um monatlich € 1.000 zu verdienen müssen wir also jetzt

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(gerundet) unser EBook verkaufen. Das sind knapp 15 EBooks pro Woche. Dazu brauchen wir aller Wahrscheinlichkeit nach ca. 6.000 Besucher auf unserer Webseite jeden Monat. Schon ein wenig anspruchsvoller, aber je nachdem in welcher Nische wir uns bewegen, durchaus realisierbar. Dazu kommen jetzt u.U. noch die Erlöse von Affiliates, die unser Produkt mit vermarkten oder wir müssen evtl. Kosten für Werbung auf Google oder Facebook abziehen.

Übrigens zum Thema “bezahlte Werbung”: Bezahlte Anzeigen mit denen wir unser Produkt bewerben, müssen nicht generell schlecht sein. Wir tun nur gut daran VORHER zu berechnen, ob sich das auch für unser Produkt lohnt. Wenn wir z.B. bei Google Anzeigen schalten, sagt Google uns im Vorfeld schon genau, mit welchen Kosten wir pro Klick auf die Anzeige rechnen müssen. Gehen wir mal davon aus, dass jeder Klick € 0,50 kostet (das ist ein ganz guter Mittelwert, wenn wir uns nicht gerade in den ganz heiß umkämpften Märkten tummeln). Auch hier nehmen wir an, dass auf 100 Besucher (also 100 Klicks) ein Verkauf kommt. Damit  kostet uns 1 Verkauf € 50,00. Womit sich diese Lösung für unser € 17,00-EBook nicht gerade anbietet. Ich persönlich würde empfehlen bei bezahlten Anzeigen dafür zu sorgen, dass zumindest die Kosten gedeckt sind. Damit haben wir dann zwar keinen Gewinn gemacht, können unserem Kunden aber evtl. später ein weiteres, im Idealfall teureres, Produkt verkaufen und damit geht die Rechnung wieder zu unseren Gunsten auf.

Natürlich sind diese Zahlen zunächst alle rein spekulativ, wenn auch ziemlich realit‰tsnah. Genau wissen wir es allerdings erst dann, wenn wir unsere Zahlen kontrolliert haben, was wir nach Möglichkeit regelmässig alle paar Tage tun sollten. Denn nur dann können wir feststellen, ob sich unsere Seite und der Verkauf unserer Produkte auch wirklich so entwickeln, wie wir uns das vorstellen, oder ob es besser ist, das Projekt wieder einzustampfen (auch das kommt vor) und die Seite evtl. an einen Mitbewerber zu verkaufen.

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  1. Geldschiene.de
    March 21, 2012 | 00:25

    Ich kann dein Beispiel nur bestätigen was bezahlte Werbung angeht. Man muss genau kalkulieren ob es sich rechnet und am besten mit kleinem Budget Tests durchführen. Auf den Erfahrungswerten kann man dann aufbauen und mit Hilfe bezahlter Klicks wirklich gute Einnahmen erwirtschaften.

    Die Zeit für die Versuchsphase sollte man sich aber in jedem Falle nehmen. Vor allem auch um herauszufinden welche Keywords sich gut für den Verkauf eignen und welche weniger, dann kann man gezielt Longtails aufnehmen bzw. diese von der Werbeschaltung ausschließen.

  2. Kirsten Erlenbruch
    March 25, 2012 | 16:36

    Gerade weil man mit so geringem Kapitaleinsatz starten kann, machen viele den Fehler, mit dem Rechnen und Kontrollieren ganz aufzuhören (oder gar nicht erst anzufangen) und das kann fatale Folgen haben. Also schön regelmässig die eigenen Zahlen kontrollieren und genau festlegen, wo man eigentlich hin will – nur so kann man auch kontrollieren, ob der Weg noch stimmt.

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Hier schreibt Kirsten Erlenbruch, Autorin des E-Books "Internet-Erfolg leicht gemacht", das Sie hier kostenlos herunterladen können. Viel Vergnügen bei der Lektüre von Buch und Blog.Read More About »

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